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    <title>Spectres of  Breslau</title>
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    <dc:publisher>andrzej kruzel</dc:publisher>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-03T22:17:15Z</dc:date>
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    <title>Spectres of  Breslau</title>
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  <item rdf:about="http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/5163920/">
    <title>Fading out</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;P1010104&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spectresofbreslau/images/P1010104.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird leiser.  Element um Element verabschiedet sich. Gewohntes entfernt sich immer mehr vom Betrachter. Man darf sich wieder wundern. War es vor einem Jahr auch schon so? Hatte das Zimmer schon diesen ganz bestimmten Geruch? Hat alles seine Einzigartigkeit bewahrt, auch wenn man diese oder jene Straße schon hunderte Male passiert hat ?  Im Leiserwerden kehrt alles auf Anfang zurueck. Das Urspruengliche der ersten Momente wird wieder sichtbar auch nach  endlos erlebter Zeit.  Aus Dingen die Enden entstehen Legenden steht hier irgendwo im unvollständig gebliebenen Raum. Dass die Spectres of Breslau zur unlöschbaren Legende werden, dessen bin ich mir sicher. Die Legende lebt und aus ihr wird Neues entstehen. Der Übergang ist fließend, trotz mancher Unsicherheit. Vieles wird mich weiter begleiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird wieder lauter, neue Töne kommen hinzu. &lt;br /&gt;
Der nächste Track beginnt.</description>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 andrzej kruzel</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-02T11:58:00Z</dc:date>
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    <title>nur ein alter Song...</title>
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    <dc:date>2008-08-08T20:53:00Z</dc:date>
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    <title>Auf eine Dose Coke mit Herrn Krycki</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;P1000908&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spectresofbreslau/images/P1000908.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 andrzej kruzel</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-14T19:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/5162859/">
    <title>O&#347;wi&#281;cim. Spaziergang In Birkenau.</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;P1000856&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spectresofbreslau/images/P1000856.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Sonntag. Sie warten, stoppen , halten inne, gehen. Ein ständiges in die Ferne schweifen lässt sie aussehen als wären sie ihrer Umwelt völlig entrückt. Jahrzehnte sind an diesem Ort vergangen. Jahrzehnte in denen Menschen hierher kamen und wieder gingen. Bedrückt und  gleichzeitig erleichtert diesen Ort wieder verlassen zu können, ja das zu dürfen. &lt;br /&gt;
Nun sind Sie da. In ihnen stapeln sich die Fragen auch wenn manche nach Antworten suchen. Sie sind schon länger in der Nähe, waren zunächst im anderen Ort und saßen zusammen um darüber zu sprechen was sie sahen und was sie fühlten. Am Abend, wenn die Augenzeugenberichte, Bilder, das selbst Gesehene und nicht  Greifbare schon ein paar Stunden alt war, vergaßen sie es kurz. Doch auch dann noch saßen sie zusammen und versetzten sich gemeinsam auf Schafweiden oder nach Palermo. Morgen würden sie all diese Orte verlassen und in ihre Welten hineintragen. Sie würden sich erinnern, denn erinnern, so sagte man Ihnen, ist etwas nach vorne gewandtes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im langsamen Gang. Ihr Weg durchs Grüne ist gewählt. Es ist ein Kreuzweg.  Den wenigsten von Ihnen sagt das Kreuz etwas, doch der Weg wird jedem bewusst. Etappenweise durchlaufen sie den Ort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lesen sich gegenseitig  vor. Mit jeder Etappe auf diesem Weg vernehmen sie eine weitere Stimme. Die Stimmen sind wichtig. Sie versetzen ins Jetzt auch wenn sie von Vergangenem sprechen. Mal um Mal ergibt sich so eine beruhigende Wiederholung in der sich jeder selbst verlieren kann.  So weit wie man will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann verliert sich der Weg auf einer Trasse die auf eine Kirche zufuehrt. Der Draht neben ihnen wird duenner. Die letzte Etappe spricht von Zukunft. Sie denken an all die Menschen die noch kommen werden.</description>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 andrzej kruzel</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T21:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4979324/">
    <title>bia&#322;o - czerwoni und alles nur schwarzweiss</title>
    <link>http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4979324/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;P1000822&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spectresofbreslau/images/P1000822.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange: nichts. Der Rubrik &quot;Archiv&quot; ist der Mai und damit die schoene Kontinuitaet geraubt. Ob dies einen Grund hat? I don&apos;t mind. Das Leben blubbert so vor sich hin, man ist. Vieles scheint zu gewoehnlich, es sind Gedankenbilder die bleiben, Schwarzweissabzuege mit Schatten und Kratzern. Die Jugendlichen auf dem juedischen Friedhof, all die wunderschoenen Namen, eine Studentenparty als Feier der Amnesie, der panische Friseurbesuch. Da sind die Oderinsel bei Nacht, Regen in Krakau, die Soldaten im Zug, der Horizont in &lt;br /&gt;
Lodz und die leidige Suche nach der Zukunft. Von alldem steht hier nicht viel, wenn nicht nichts. So ist das Leben kein Blog und dessen Inhalt nur der Laune seines Autors geschuldet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jetzt ist es farbig, bia&#322;o czerwoni, weiss und rot. Polska! Improvisierte Flaggenmaste auf Autodaechern, Eskapaden der Presse und der Sieg Polens ueber Deutschland. Endlich. Natuerlich im Fussball und nur virtuell, erzeugt mit der Playstation 3 in Kneipen und auf Publicviewingplaetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;P1000825&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spectresofbreslau/images/P1000825.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Schland!! &quot; laesst sich gerade wegen dieser Artikulationsschwierigkeit nur selten vernehmen und wird auch  von mir, der angebrachten Neutralitaet wegen, nicht zu hoeren sein. Dann kommt das Spiel, alles weiss rot und ernst. Zum Schluss ist alles gut und spaeter die Erinnerung schwarzweiss.</description>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 andrzej kruzel</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-08T14:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4856112/">
    <title>An &quot;Ä&quot;</title>
    <link>http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4856112/</link>
    <description>Ähnlich wie in Dingen des allgemeinen Gebrauchs und deren gewohnter Ästhetik fehlt dem deutschsprachigen Ausländer oft der Buchstabe Ä. Dass dieser Umstand einer Änderung bedarf , allein schon um Polinnen die kulturellen Errungenschaften der besten Bänd der Welt , also der Ärzte, näher bringen zu können, ist offensichtlich. Auch der allgemeine Ausdruck großer Verpeiltheit, äh, lässt sich ohne entsprechende Taste auf der Tastatur kaum  artikulieren.&lt;br /&gt;
Da sagte man mir , betätigte ich eine bestimmte Tastenkombination aus ALT und einem  Zahlencode und fände dann noch das Equivalent zur Ä-Taste auf der englischen Tastatur, wäre der Ä-Abstinenz ein Ende gesetzt. Nun wär ich nicht ich,wenn ich vor technischen Problemen nicht ohne große Widerstände resignieren würde. So beschloss ich mich mit dem ae anzufreunden. Bis, ja bis zum heutigen Tage, dem Tag an dem ich das Ä wieder fand. Ganz zufällig und ohne viel zutun berührte mein kleiner Finger eine Taste. Da war es dann, eingestellt wie aus Geisterhand, einem Spectre of Breslau geschuldet. Ich beschloss es nie wieder missen zu wollen. &lt;br /&gt;
Ähh</description>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 andrzej kruzel</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-11T12:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4832306/">
    <title>Legenden</title>
    <link>http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4832306/</link>
    <description>Sie weinte. Ich war auf dem Weg nach Bydgoszsz, in einem Zug der PKP. Es haette eine Szene aus einem alten Film von Andrzej Wajda sein koennen.  Die Unbekannte, dazu ein Zug im Nebel.. Doch als ich dort im Gang stand, weil ich mit meinem grossen Rucksack keinen Platz finden konnte, dachte ich nicht an polnische Filme. Ich dachte daran, was diesem Maedchen neben mir ploetzlich zugestossen sein koennte. Sie lehnte  an der Wand neben der Tuer, als ich mich neben sie stellte, etwas verlegen ohne zu wissen wohin mit mir und dem Gepaeck. Ich sah sie an. Im Profil war sie schoen, natuerlich. Kein polnisches Maedchen eigentlich, denn die halten meist wenig von Natuerlichkeit. Sie erinnerte mich an frueher. An Maedchen die ich kindisch verehrte und die wieder verschwanden. Dann eine SMS, ein kurzes Piepen. Das Maedchen sah auf ihr Handy, fuer eine Ewigkeit. Es dauerte eine Weile, es begann die erste Traene zu fliessen, dann die zweite. Ich sah immer noch hin. Faszieniert und erschrocken. Jetzt muesste ich wegschauen dachte ich mir. Sie weinte in leiser Verzweiflung und begann zu schluchzen. Es sah irgendwie friedlich aus, wie sie veruchte nicht aufzufallen aber dann immer wieder ihren Gefuehlen freien lauf geben musste. Kapitulation dachte ich mir, friedlich und schoen. Vielleicht hatte sie jemanden verloren?  Doch ihr Weinen sagte nichts von unwiederbringlichem Verlust. Es schien etwas vorbei zu sein dessen Zeit gekommen war. Langsam beruhigte sie sich und blickte durch das Fenster in der Tuer. Dann meinte ich ein Laecheln auf ihren Lippen zu sehen.Aus Dingen die enden entstehen Legenden. Der Zug hielt und leerte sich. Ich suchte mir einen Platz, weit weg vom Gang. Sie blieb.</description>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 andrzej kruzel</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-02T11:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4801981/">
    <title>Pascal, und Sie wollen uns erzaehlen?</title>
    <link>http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4801981/</link>
    <description>Manchmal hat man Gaeste. Manchmal sind sie Freunde. Und wiederum manchmal erlebt man die wildesten Dinge mit Ihnen. Sie sind jeder fuer sich einzigartig. Und sie wollen uns erzaehlen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Name ist Pascal...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles fing mit meiner Einreise an. Ich kam Freitag in der Fruehe, Wroclaw schlief noch, zumindest all diejenigen, die noch nicht um 10 Uhr wach waren. Kruzel holte mich vom Flughafen ab und schon der erste Eindruck von Wroclaw sollte noch einige Male enttaeuscht werden. Ja, enttaeuscht! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss auch ehrlich eingestehen... ja, ich war froh darueber. Denn der Bus schien nicht mehr der juengste zu sein und beherbergte sogar ganze Aquarien in seinen Fensterscheiben, so dass man sehen konnte wie das Wasser auf und ab schwapte, wenn der Busfahrer Gas gab oder auch mal wieder bremste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wroclaw... die Stadt der Begegnung - so heisst es jedenfalls in den Touristenfuehrern. Ja, es war eine Begegnung. Eine schoene Begegnung. Nicht nur, dass ich einen sehr tollen Menschen wieder sah, sondern ich durfte auch eine Jugendbegegnung zwischen Deutschen und Polen miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Tage lang war die Gruppe da. Am Tage war Kruzel damit beschaeftigt diese Gruppe mit Themen wie Moderation &amp; Kommunikation zu quaelen. Am Abend wurde ich zur Unterstuetzung gebeten und sollte der Gruppe beibringen wie man in Deutschland einen Abend gestaltet. Nur so viel... die Naechte dauerten IMMER laenger als geplant und Spass war sowieso garantiert. &lt;br /&gt;
Die Mischung machte es und so gab es mal eine Nacht, die eigentlich als &quot;Ausruhabend&quot; geplant war und als eine coole durchzechte Nacht mit vielen Clubs endete. Eine andere Nacht war eine, die ganz sanft auf dem Balkon begann, weil gewisse Getraenke im Haus nicht gestattet waren und dann in einer deutsch-polnischen Begegnung endete.&lt;br /&gt;
So lernte man zum Einen Kruzel mal von einer ganz anderen Seite kennen und die Polen von einer, die man auf alle Faelle erwartet hatte. Kruzel hatte ich kennengelernt als schlauen, sehr netten und vor allem offenen Menschen. Immer zur Seite und mit einem kompetenten Rat zur Stelle.&lt;br /&gt;
Die Polen hatte ich bereits als Geniesser besonderer Getraenke erwartet, allerdings nicht unbedingt als Partyvolk. Und so wurde ich natuerlich auch so ueberrascht. Ich wusste gar nicht, dass man auch am Dienstag richtig feiern kann. &lt;br /&gt;
Das lag aber wahrscheinlich auch daran, dass Wroclaw nicht nur die Stadt der Begegnung ist, sondern auch die Stadt der Studenten. In fester Hand mit grandiosen 130.000 Studenten bei einer Einwohnerzahl von gerade einmal 600.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ok, ok. zu viel vorweggenommen. Ich kam also am Freitag an. Kruzel hatte schon angekuendigt das es sein kann, dass er am Dienstag abgeschoben werden koennte, weil er seit laengerer Zeit sich nicht beim Einwohnermeldeamt der Polen gemeldet hatte. Ich hatte mir vor einer Woche nichts dabei gedacht, dachte &quot;Ja, ja... alles klar.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kruzel meinte zu mir, dass er wenig Zeit haben wuerde fuer mich, wegen der Begegnung und das es ja eine doofe Zeit fuer mich sei. Ich machte das Beste daraus. Tagsueber alleine durch Breslau jagen und die Stadt erkunden, um am Abend mit den Deutsch-Polen weiter Party... ahm... ich meinte natuerlich, um sich weiter auszutauschen.&lt;br /&gt;
Gut, Freitag war also nach erster Erkundung der Stadt mit Kruzel die Gruppe am Abend kennenzulernen. Der Abend verlief recht ruhig, endete dann am ersten Abend mit dem Kennenlernen der Serie SCRUBS. Ja, ich fueherte Kruzel in die Welt von Scrubs ein.&lt;br /&gt;
Samstag &amp; Sonntag verliefen auch eher ruhig, da die Studenten nicht nur die Stadt beherrschten, sondern am Wochenende auch die Clubs &amp; Kneipen von Wroclaw. Und so waren wir nach einem Bierchen auch schon um Mitternacht im Hostel gewesen und wollten ja eigentlich erst schlafen. Nach einer kurzen Diskussion konnte mir mein Zimmergenosse Kruzel nicht mehr widerstehen und wir guckten die naechsten Folgen von Scrubs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am Montag wurde es wieder wilder. Begonnen hatte es mit der Aussage, dass Alkohol im Hostel nicht gestattet sei. &lt;br /&gt;
Und so wich man auf den Balkon aus, um die rechtlichen Barrieren zu umgehen. Begonnen hatte alles ganz ruhig mit einer netten O-Saft-Wodka Mischung. Schmeckte gut, wohl ein bisschen zu gut... denn nachher wurde viel Gitarre gespielt und viele Geschichten und Witze erzaehlt, die man vielleicht sonst lieber fuer sich behaelt. Wie sagte der Roemer doch einst &quot;Vino veritas&quot;... stimmt!&lt;br /&gt;
Aber es war vielleicht auch gut, denn man lernte sich sehr gut kennen und wusste das der eine der geborene Strassenmusiker war, die eine die geborene Wodka-Mischerin und der andere der geborene Frauenliebhaber. Manch einer fand sein Talent auch im Witze erzaehlen und wenn man schon dachte (nach dem 20.Witz), dass man nicht mehr erzaehlen kann kam sogleich der naechste.&lt;br /&gt;
Das war der Montag!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienstag begann mit meiner Stadterkundung, ja ich begann Wroclaw zu lieben. Eine Stadt der Gegensaetze! Auf der einen Seite das schoene alte Haus, auf der anderen Seite das verfallene. Und auch die Geschichte ist mehr als Gegensaetzlich! Das Bauwerk der Deutschen auf der einen Seite, auf der anderen Seite der Plattenbau der Kommunisten und daneben das Gebaeude der Kapitalisten.&lt;br /&gt;
Die Gruppe wuerde morgen in der Fruehe fahren, also wollte ich am Abend noch einige meiner Fotos zeigen, denn ich hatte immer meine Kamera dabei und liess somit keine Peinlichkeiten ausser Acht. Es wurde viel gelacht! Leider ohne Kruzel... die Nachricht kam am Nachmittag, als er sich endlich anmelden wollte. Er ging froehlich, kam am Ende dann in den Bau, wie ein Foto von ihm zeigt.&lt;br /&gt;
Gluecklicherweise konnte der deutsche Botschafter eingreifen mit der Androhung eines Nato-Einsatzes (und ja... Polen gehoert dazu, aber das war egal!) und der eventuellen Zerstoerung von Warschau.&lt;br /&gt;
Gut, am &quot;Feier&quot;abend war unser geliebter Kruzel dann wieder bei der Gruppe. Dieser Abend sollte laut Kruzels Aussage nur ein &quot;ruhiger&quot; werden. Ich ueberredete ihn noch auf ein Bier. Es fing auch wirklich nur mit einem Bier an, endete dann aber in einem Club in dem viel getanzt &amp; gelacht wurde und aus dem wir dann rausgeschmissen wurden, weil es bereits 5 Uhr morgens war.&lt;br /&gt;
Wir zogen zur ersten Kneipe weiter und gingen dann um kurz vor 6 Uhr der Sonne nach Hause entgegen. Kruzel fand es zum Kotzen! Nein, er fand es NUR zum Kotzen! Er musste nicht Kotzen, soweit war er noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;P1020836&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spectresofbreslau/images/P1020836.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, ich will so langsam den Bericht beenden, denn wir wollen noch ins Restaurant und so wird der laengste Eintrag des Blogs noch schnell beendet mit den Saetzen, dass unsere Abende zusammen wohl immer noch die besten waren! Bei einer Schokolade Scrubs mit Kruzel zu geniessen ist wohl immer noch das Beste! Diese Erinnerung kann mir gluecklicherweise keiner mehr nehmen und so werde ich wohl das ganze ein wenig vermissen und es wohl im Sommer planen zu wiederholen. Dieser Urlaub war echt genial! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Kruzel!</description>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 andrzej kruzel</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-20T18:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4730901/">
    <title>Sto lat - Alles Gute!</title>
    <link>http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4730901/</link>
    <description>Ein großer, der sich Nummer 1 nennen darf, hat Geburtstag. Der Kleine gratuliert, wie so oft aus der Ferne. Mit dem Großen wird auch der Kleine größer, das heisst älter. Doch ist der Große immer ein Stück voraus und bleibt der Größte. Bruder.</description>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 andrzej kruzel</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-25T23:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4730877/">
    <title>auf nach warschau</title>
    <link>http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4730877/</link>
    <description>ich.fahre.nach.warschau.das.alte.zusehen.und.das.neue.und.das.neuealte.polen.&lt;br /&gt;
das.grosse.tragische.und.das.protzig.grossaufragende.ja ide do warszawa.</description>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 andrzej kruzel</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-25T04:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4730039/">
    <title>Ich liebe Deutsche Demokratische Republik...</title>
    <link>http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4730039/</link>
    <description>Ein Mann und seine E-Gitarre. Er steht in der ulica Swidnicka nicht weit vom Rynek, wo sich heute zum ersten Mal in diesem Jahr wieder  die Touristen tummeln. Ein Hauch von Fruehling durchstroemt die Stadt. Die Sonne uebt und Schwaerme von Tauben erobern den Platz zurueck. Langsam zaehlt er an. &quot;One, two, three, four...&quot; Dazu tritt er jedes Mal auf den Asphalt, als gelte es etwas ins Jenseits zu befoerdern. Endlich kommt der erste Ton aus dem kleinen Verstaerker neben ihm. Noch ein Tritt und er beginnt zu dem lauten Geschrammel zu singen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;P1000454&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spectresofbreslau/images/P1000454.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich waehnt er sich in einem grossen Stadion. Vor ihm tausende von Menschen die ihm ekstatisch zujubeln. Seine Bewegungen sind ausfallend, was er spielt erinnert mich an ACDC.  Schon als kleiner Junge liess mich mein grosser Bruder von der &quot;paradise city&quot; singen, ohne dass ich damals auch nur ein Wort Englisch verstanden haette. Und so habe ich sie mir vorgestellt. Wie diesen in Ekstase geratenen Mann im 80iger Look. Sein Publikum besteht ausser mir noch aus einer Gruppe deutscher Schueler, nur erkennbar an deren Gespraechen. Ueberhaupt ist an diesem Tag in der Stadt viel Deutsch zu hoeren. &quot;Heimatreisende&quot; Rentner sind auch  vertreten.  Einer der Schueler schreit laut, er haette einen &quot;Mediamarkt&quot; entdeckt, den gaebe es hier auch. Man beschliesst die freie Zeit bis zum Bildungsprogramm dort zu verbringen. Doch vorher braucht die Einmannband noch Ihre Gage. Als einer der jungen Leute vortritt und langsam die Muenze in den Gitarrenkoffer fallen laesst, hoert die Musik ploetzlich auf. Der Mann macht ein ernstes Gesicht. Dann schreit er, so laut wie beim Gesang  im Befehlston: &quot;ja, ich liebe Deutsche Demokratische Republik&quot;.  Irritiert machen sich die Schueler auf den Weg zum Mediamarkt.  Ich laechle kurz und gehe weiter. Waehrend  ich vor dem Rathaus auf jemanden warte schiesst mir ploetzlich ein Gedanke in den Kopf: Ob ACDC jemals in der DDR gespielt haben?</description>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 andrzej kruzel</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-23T17:52:00Z</dc:date>
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    <dc:date>2008-02-14T10:06:00Z</dc:date>
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    <title>Change!</title>
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    <description>Kaum eine Woche ist das neue Jahr nun alt. In den USA macht das große Wort vom lang überfälligem Change die Runde. Doch was sagt uns das? Das wir uns etwa schon im Januar die demographischen Besonderheiten Iowas einprägen sollten? Das vielleicht gerade nicht. Also anders. Es ist ja fast noch Neujahr. Was liegt da näher als sich selbst Veränderung vorzunehmen. &lt;br /&gt;
Ein anderes Stichwort ist Sicherheit. Veränderungen sind da verdächtig und sollten schnell und reibungslos ablaufen. Neue Sicherheiten schaffen. Von Sicherheit zu Sicherheit springen, möglichst ohne den Abgrund zu berühren. Wer merkt da schon, dass einen die Veränderung vielleicht weiter getrieben hätte? Da sei  denjenigen, die sich lieber für ein bisschen Abgrund statt scheinbarer Sicherheit entschieden haben, großer Mut bescheinigt. Also weiter so im neuen Jahr der Befreiung! Ich selbst werde es mir vornehmen.&lt;br /&gt;
Doch was wollen die Amerikaner nun? Sicherheit oder Veränderung?&lt;br /&gt;
Vielleicht wollen sie ja einfach nur einen Wechsel. Mit Sicherheit.</description>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 andrzej kruzel</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-07T16:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://spectresofbreslau.twoday.net/stories/4550213/">
    <title>Der Home Story erster Teil</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Dez-2007-006&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spectresofbreslau/images/Dez-2007-006.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute abend fahre ich nach Hause. In eine Stadt in der ich nie mehr als einen Tag verbracht habe, in ein Haus das ich nicht kenne. Aber es wird doch mein Haus sein, in das ich mich flüchten kann wann immer ich will und weiterziehen zu allen anderen Häusern. Eine Bereicherung an &quot;zu Hause&quot;. Hoffentlich nicht allzu flüchtig. Wir werden sehen...</description>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 andrzej kruzel</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-20T11:53:00Z</dc:date>
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    <title>Imitationen von Ihm</title>
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    <description>Auf dem Rynek der Stadt Breslau steht einsam und ordentlich umzäunt ein großer, golden umwickelter Weihnachtsbaum. Hier lege ich in diesen Tagen auf der Suche nach Dominosteinen und Spekulatius einige Wege zurück. Es  ist schön kalt in Polen und an weißem Pulverschnee mangelt es vielerortens auch nicht. Ich überquere den Platz und begegne den Spuren des bärtigen Heiligen&lt;br /&gt;
Der polnische Nikolaus, &#346;wi&#281;ty Miko&#322;aj, bevölkert mit seinen Schokoladen - und Werbeimitationen die Stadt. Ob Puppentheater oder Waffenladen, die Botschaft des Barmherzigen wirkt. Am 6.12 schließlich, inmitten der Zeit des Fastens und der täglichen Kirchengänge, beschenkt der  &quot;echte&quot; Miko&#322;aj auch die polnischen Kinder mit Orangen und Süßigkeiten. Dabei macht er zwar auch einen Unterschied zwischen braven und unbraven Kindern, letztere kriegen aber nur eine eher scherzhafte Warnung. Die Rute wird nebst Schokonikolaus gereicht und alle kriegen Zimmerservice, direkt unter das Kissen. Versöhnung ist die Botschaft des Nikolausfestes und der Patron im katholischen Polen dann doch zu allererst ein Heiliger. &lt;br /&gt;
Zum Schluss meines Suchens finde ich &quot;Pierniczki&quot;, meine geliebten Lebkuchenherzen. Dann leiste ich zufrieden und warm bemützt wieder dem großen Weihnachtsbaum Gesellschaft. Auf dass er bald einen Weihnachtsmarkt ziert. Bestimmt ist dann auch Miko&#322;aj wieder dabei.</description>
    <dc:creator>andrzej kruzel</dc:creator>
    
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    <dc:date>2007-12-06T14:36:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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